zurück
Fahrradtour 2011
Unsere diesjährige Fahrradtour führte uns vom 22. – 26. Mai in
den Norden nach Bad Zwischenahn, gelegen im Landkreis
Ammerland. Die Orte Bad Zwischenahn, Wiefelstede, Apen,
Westerstede, Edewecht und Rastede liegen an dem Ufer des
Zwischenahner Meers.
*Mit einer Wasserfläche von 5,5 km² ist das Zwischenahner
Meer nach dem Steinhuder Meer und dem Dümmer der
drittgrößte Binnensee Niedersachsens. Der Nord-Süd-
Durchmesser beträgt 2,8 km, der Ost-West-Durchmesser etwa 2
km. Er hat einen Umfang von 11 km. Die durchschnittliche
Wassertiefe beträgt 3,3 m,
Gut untergebracht waren wir im Hotel „Hof von Oldenburg am
Meer“
Auf abseits der Straßen gelegenen Fahrradwegen fuhren wir
u.a. nach Westerstede, um das Zwischenahner Meer und nach
Oldenburg.
Wir besuchten den Segelflugplatz und dem im Herzen der
malerischen Parklandschaft des Ammerlandes gelegenen
Gartenkulturzentrum Niedersachsen - Park der Gärten - die
Gartenschau in Bad Zwischenahn. Zu sehen waren über 40
Themengärten.
*Entstehung des Zwischenahner Meeres
Gemäß einer norddeutschen Legende ist die Entstehung des Sees ein Teufelswerk (Düwelswark). Demnach
versuchte der Teufel einen Kirchenbau in Oldenburg zu unterbinden und diesen zu zerstören. In der Nähe
von Zwischenahn riss er ein großes Stück Wald aus und flog in Richtung Oldenburg, um damit die Kirche zu
treffen. Auf dem Weg nach Oldenburg wurde der Düwel von drei krähenden Hähnen jedoch so
durcheinander gebracht, dass er den Weg verlor. Kurz vor der Stadtgrenze ließ er das ausgerissene
Waldstück fallen. An dieser Stelle entstanden so der Kleine und Große Wildenloh, auf sandigem Untergrund
wachsende Waldflächen. Die Stelle, an der der Wald herausgerissen wurde, bildet heute das Zwischenahner
Meer.
*Quelle: Gemeinde Bad Zwischenahn,
Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Zwischenahn
*Auf dem Marktplatz steht die Skulptur des Welses
Seit den späten 1970er und frühen 1980er Jahren kursiert die Legende von einem riesigen
Wels mit 3,50 Meter Länge, der im See leben soll. Er wird mit dem Ungeheuer von Loch Ness
verglichen, mit dem er gemein hat, dass ihn bis heute niemand zu Gesicht bekam. Da die
Existenz aber ein touristischer Anziehungspunkt ist, wurde dem Wels auf dem Marktplatz von
Bad Zwischenahn eine bronzene Statue gewidmet. Bei der Trockenlegung der Thülsfelder
Talsperre im Jahre 2006 wurde tatsächlich ein 2,50 Meter langer Wels geborgen. Nach der
Renovierung des Staudamms wurde er wieder ausgesetzt.
Es lohnte sich der Besuch der „St.-Johannes-Kirche“ in Bad Zwischenahn
*1124 gegründet von Graf Egilmar, dem ersten Erbgrafen zu Oldenburg, als Tochterkirche von Wiefelstede.
1134 wurde sie geweiht von Siward; Abt zu Rastede, in "honorem St. Johannis Baptistae" (zur Ehre St. Johannes
des Täufers)
1200 wurde der Westturm mit Granitquadern und Backsteinen errichtet.
15. Jh. Erweiterung der Kirche nach Osten im gotischen Stil mit Kreuzrippengewölben.
1888 Gestaltung des Haupteingangs Torturm und Glocken Zweite Hälfte 15. Jh., Errichtung des Torturms mit
rundbogigen Blendnischen. Drei Läuteglocken: St. Anna 1489 (klingt in "es"), zwei Gussstahlglocken von 1956
(klingen in "e" und "g"). Die Vorgängerglocken wurden in den beiden Weltkriegen eingeschmolzen. Wenn Sie an
unserem vorderen Turm vorbeigegangen sind, kommen Sie zum Portal unserer Kirche. Hier begrüßt Sie ein
Wahrzeichen der ersten Christenheit. Drücken Sie den Fisch und Sie werden die Kirche betreten.
Bilder zum Vergrößern
Anklicken
Wikipedia